Gute Laune beim Gaudi-Turnier "Rum isch's"
Gute Laune beim Gaudi-Turnier "Rum isch's"
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Rum isch's - Gute Laune beim Abschlussturnier

Es hat sich gelohnt, dass das Turnier zwei Mal verschoben wurde – am Turniertag herrschten ideale Bedingungen für unsere „Martinsgans“.

Am Sonntag, den 16. Oktober ließ der kalte Morgen einen wunderschönen Herbsttag erwarten. Kaum war die Sonne da, wurde es warm und so herrschten bei Turnierbeginn um 12 Uhr mittags ideale Verhältnisse für Golf und Spaß. 40 Teilnehmer standen gut gelaunt am Start und freuten sich auf die kommenden Aufgaben. Denn heute war alles anders als gewohnt.

Ein unorthodoxer Parkour, knifflige Fragen und Hochprozentiges

Diejenigen, die sich wie immer an Tee 1 aufgestellt hatten, waren schon gleich einmal am falschen Ort, denn heute begann das Turnier an Abschlag 2. Schnell wurde eingesehen, ohne Wegbeschreibung geht heute gar nichts. So bekam jeder Flight einen detaillierten Ablaufplan ausgehändigt und nach ausgiebigem Studieren wusste dann jeder, wo’s lang ging.

Das 9-Loch-Zählspiel begann also am Herren-Abschlag an Loch 2. Von dort aus musste auf’s 4. Green gespielt werden, was für viele gar nicht so einfach war. Viele Bälle verschwanden im Wald und die ersten hohen Zahlen wurden geschrieben. Die maximale Schlagzahl pro Loch war auf 9 Schläge begrenzt.

Nach vier gespielten Löchern kamen die Teilnehmer zur Zwischenstation, wo Wissen gefragt war. Knifflige Fragen mussten beantwortet werden, an denen sich einige die „Zähne ausbissen“. Wie hoch ist der Kegelkopf, wie alt ist unser Präsident, was ist ein Links Course usw. usw.

Danach ging’s zur Schnapsstation. Mit jedem getrunkenen Schnaps wurde dem Golfer ein Schlag abgezogen. Doch bei den sommerlichen Temperaturen blieb der Alkoholkonsum sehr begrenzt und man verließ sich lieber auf sein gutes Golfspiel als auf die alkoholische Standfestigkeit.

Die größte Herausforderung war ein Kinderplanschbecken

Hatte man die ersten vier Löcher mit dem vollen Schlägersatz gespielt, waren ab jetzt nur noch 3 Schläger erlaubt. Da hatten viele die Qual der Wahl und konnten sich nicht entscheiden, was die beste Lösung war. Im Übungsbunker wurde gedroppt und auf’s 1. Green gespielt. Das ging noch relativ unproblematisch. Schwerer war da schon, vom oberen 9. Herren-Abschlag in ein kleines Kinderplanschbecken am 8. Damen-Abschlag zu treffen. Das war äußerst kompliziert und viele schrieben an diesem Loch die volle Schlagzahl 9.

Zum Abschluss wurde noch vom 8. Damen-Abschlag auf’s 9. Green gespielt, dann waren alle Aufgaben bewältigt und man konnte zum gemütlichen Teil übergehen.

Besonders spannend wurde das Turnier dadurch, dass immer zwei Spieler ein Team bildeten. Jedoch wussten die einzelnen Teilnehmer bis zur Siegerehrung immer noch nicht, wer ihr Teampartner war. Die Teams wurden geheim von der Spielleitung ausgelost. So kamen bei der Wertung sehr interessante Ergebnisse zustande.

Der Team-Spieler mit dem besseren Handicap erspielte die Zehnerstelle, der Team-Spieler mit dem schlechteren Handicap erspielte die Einerstelle.

Beispiel:
Der Spieler mit dem besseren Handicap spielt an Loch 1 eine Vier.
Der Spieler mit dem schlechteren Handicap spielt an Loch 1 eine Acht.

So hat dieses Team zusammen an Loch 1 eine 48 gespielt.

Auf diese Weise kamen enorm viele Schläge zusammen, von denen die Ergebnisse aus Fragebögen und Schnapsstation abgezogen wurden. Mit so einer Auswertung war unser Computer komplett überfordert, so wurde die Siegerliste von unserem Sekretariat manuell erstellt.

Am Abend traf man sich zum gemeinsamen Essen im Café Gebrgoibe. Der Koch hatte ein fantastisches Enten-Essen vorbereitet, von dem alle viel zu viel aßen, weil es einfach so unglaublich gut war. Danach ging man zur Siegerehrung über.

Zuerst wurden die Sieger unseres diesjährigen Season-Matchplays geehrt. Martin Sauter hatte sich in einem spannenden Finale gegen unseren Schatzmeister Hannes Gerzer durchgesetzt.

Das Team Michael Holzhey und Petra Müller-Marquardt belegten mit 414 Schlägen den ersten Platz. Nachdem Michael Holzhey die hölzerne Martinsgans bereits im letzten Jahr gewonnen hatte, durfte sie dieses Mal seine Partnerin mit nach Hause nehmen. Dort darf sie jetzt ein ganzes Jahr lang den Wintergarten schmücken, bevor sie im nächsten Jahr an den Turniersieger weitergereicht wird.

Die weiteren Siegerplätze belegten folgende Teams:

2. Leopold Hilbrand / Klaus Müller: 415 Schläge
3. Eva-Maria Weberling / Hans v. Wrangel: 420 Schläge
4. Edit Kindinger / Hans Baldauf: 422 Schläge
5. Edda Matt / Hansjörg Jacoby: 431 Schläge

Gute Laune beim Gaudi-Turnier "Rum isch's"
Vom 3. Abschlag auf's 2. Green
Beim Fragebogen war Wissen gefragt
Ab hier nur noch mit 3 Schlägern!
Im Übungsbunker droppen und auf's 1. Green spielen
Vom 9. He.-Abschlag in die Wanne am 8. Da.-Abschlag
P. Hilbrand traf mit dem 3. Schlag die Wanne
Das Siegerteam: Petra Müller-Marquardt u. Michael Holzhey
Poldi Hilbrand u. Klaus Müller wurden Zweite
Dritter Platz für Eva-Maria Weberling u. Hans v.Wrangel
Hansjörg Jacoby u. Edda Matt belegten den 5. Platz
Die Siegerteams auf einen Blick