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Anpassung der Golfregularien 2012

Das Wichtigste in Kürze

Ab 2012 wird der CSA durch eine Anpassung der Pufferzone ersetzt.

Und so funktioniert künftig die nur noch ausnahmsweise Anpassung: Kommt es beispielsweise zu einer CSA-minus-1-Anpassung im Sinne des heutigen Systems, so wird der Puffer für alle Spieler um einen Punkt „nach oben“ verschoben. Der Puffer für die DGV-Vorgabenklasse 3 lautet dann z.B. statt 33 – 36 Punkte ausnahmsweise 34 – 37 Punkte. Sollte es zu einer (heute so bezeichneten) CSA-plus-3-Anpassung kommen, so würde der Puffer für alle Spieler um drei Punkte „nach unten“ verschoben. Der Puffer für die DGV-Vorgabenklasse 3 würde dann z. B. statt 33 – 36 Punkte nun 30 – 33 Punkte lauten. Eine Unterspielung wäre bereits mit 34 Stableford-Nettopunkten zu verzeichnen. Inhaltlich ist diese Verschiebung des Puffers, bis auf die für Spieler günstige Erweiterung der Anpassung auf sogar bis zu 4 Punkte, vergleichbar mit der bisherigen Handhabung. Dennoch erscheint es viel „stimmiger“, im Ausnahmefall die Pufferzone und nicht die auf dem Platz erspielten Stableford-Nettopunkte zu justieren.

EDS-Runden mit erweitertem Anwendungsbereich.

Anreize dazu: Die Begrenzung der Anzahl möglicher EDS-Runden in den DGV-Vorgabenklassen 3 und 4 wird aufgehoben. Und: EDS-Runden können zukünftig auch von Golfspielern der DGV-Vorgabenklasse 2 gespielt werden. Auch das Spiel von EDS-Runden über neun Löcher wird möglich sein; ein perfekter Einstieg z. B. für „Rabbits“. Weiterhin bleibt das Spiel von EDS-Runden jedoch auf den Heimatplatz beschränkt.

Neun-Löcher-Turniere auch für DGV-Vorgabenklasse 2

Da der Faktor Zeit auch in den unteren Vorgabenklassen eine Rolle bei der Entscheidung spielt, überhaupt weiterhin regelmäßig aktiv und vorgabenwirksam Golf zu spielen, hat der DGV mit der EGA vereinbart, Neun-Löcher-Wettspiele für die kommenden vier Jahre auch für die DGV-Vorgabenklasse 2 anzubieten. Nutzen Sie dies!

„Aktuelle“ Vorgaben heißen im Stammblatt künftig „aktiv“

Der DGV wird künftig lediglich den bestehenden Begriff „aktuell“ in „aktiv“ ändern und diesen aktiven Status der Vorgabe, nicht aber etwa einen nicht aktiven Status (!), auf den Vorgabenstammblättern mitführen.

Nur Vorgaben, die als aktiv gelten, können überhaupt der jährlichen Vorgabenüberprüfung unterliegen (da statistisch hinreichend belastbar) und DGV-Mitglieder haben die Option, in ausgewählten Wettspielen (z. B. mit besonders begehrten Preisen) nur Spieler mit aktiven Handicaps innerhalb der Konkurrenz spielen zu lassen.

Klarstellung zur Vorgabenwirksamkeit von Wettspielen.

Im DGV-Vorgabensystem selbst gibt es bisher die Option, Einzel-Wettspiele im Vorhinein als "nicht vorgabenwirksam" auszuschreiben. Diese Option wird es zukünftig nicht mehr geben, solange in der Wettspielausschreibung das DGV-Vorgabensystem für anwendbar erklärt wird („Gespielt wird nach …“). Wenn Sie zukünftig Wettspiele „nicht vorgabenwirksam“ ausrichten möchten, lassen Sie bitte die Bezugnahme auf das DGV-Vorgabensystem weg.

Vielleicht ist aber die Anpassung der Vorgabenregularien zur Spielsaison 2012 der richtige Moment, um in einen verstärkt vorgabenwirksamen Wettspielbetrieb einzusteigen, denn ohne Zweifel dürfte gelten: Nur vorgabenwirksames Spiel macht Vorgaben (wirklich) „wirksam“.